SEELENKAMMER gründete sich anfang 2005. nach der erstellung eines programmes folgte im märz 06 der erste öffentliche auftritt. seither wurden in ganz österreich konzerte gespielt.
währenddessen wurde schon an dem longplayer Kammerspiele gearbeitet. das album wurde am 31. märz 2007 in der arena/wien in der kleinen halle präsentiert.
daraufhin folgten buchungen u.a. für das donauinselfest oder das summerchilli-festival auf schloss tabor.
SEELENKAMMER sieht sich selbst in keinerlei pflicht, traditionellen metal oder anderen schienen wie gothic oder black metal nachzueifern, sondern legt wert darauf, die lieder so
entstehen zu lassen, wie sie sich aus den verschiedenen ein- und ausdrücken jedes bandmitglieds ergeben. in zusammenarbeit mit cellisten oder pianisten wurde und werden zusätzlich
so manchen konzerten eine besondere note verpasst.
so entstand und entsteht ein etwas anderer metal, der sich mit den texten im einklang auf emotionen, abwechslung, paradoxen, lyrik, nötige härte oder melodie konzentriert.
sonstiges design und grafische unterstützung:
(bandfotos, logo und mehr)
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hörbeispiele
01 Entfremdet
02 Jagdfieber
03 Wie ein Hauch
04 Traumfänger
05 Hass, purer Hass
06 Hure der Zärtlichkeit
07 Herz
08 Alle Zeit der Welt
09 Elf Minuten
10 Licht
11 Teufelstanz
12 Kammerspiele
13 Herz (Quartettversion)
Von ruhigen bis harten, von
melodiösen bis rauhen klängen
bietet die in ein 6-seitiges digipack
behutsam eingebettete Audio-CD
ein unheimlich abwechlungsreiches
programm, an dem auch eine
sängerin und eine cellistin beteiligt
sind.
das adäquate design des 8-seitigen
booklets und digipacks wurde in
zusammenarbeit mit dem zeichner
rudolf hermann entwickelt und
schafft den nötigen visuellen
rahmen
Entfremdet Traumfänger Das weiße Kleid Herz Hass, purer Hass Alle Zeit der Welt Blutrausch Unter Strom Tränensplitter Elf Minuten Licht Teufelstanz Kammerspiele Hure der Zärtlichkeit Jagdfieber Wie ein Hauch
Entfremdet
Vereiste Leichen eines Windes, der verkennt
Und ohnesgleichen eignes Sein ins Schwarz versenkt
Sie friern im Dunkel, welches gern vom Mensch verhängt
Versenkt, doch treu der Wahrheit sind sie so der Welt ent-
Ent - ent - fremdet
Ent - ent - fremdet
E - ntfre - mdet
Ent - ent - fremdet
Verbrannte Leichen eines Feuers, das verkennt
Und ohnesgleichen Wind und Federn gern verschenkt
Sie glühn im Schwarz, in das der Mensch sie gerne drängt
Ertränkt durch´s Sein im Menschsein sind sie so der Welt ent-
Ent - ent - fremdet
Ent - ent - fremdet
E - ntfre - mdet
Ent - ent - fremdet
(In die Erde, In ein großes Meer)
Fern der weiten Welt,
die wenig Gutes hält.
Entfremdet euch der Welt,
die keinem Gott gefällt.
Entfremdet euch der Schlacht des Sein
Entfremdet euch der Macht des Schrein
Entfremdet euch der Menschwelt,
die gern ertränkte Leichen zählt.
(und seid so der Welt ent-
Ent - ent - fremdet
Ent - ent - fremdet
E - ntfre - mdet
Ent - ent - fremdet
Träume mich
Fange mein Gedicht
Wenn du es erträgst
Während du erlebst
Komm und spüre dieses Leben, das du fängst.
Komm und spür die Leere, die du mir am Tage schenkst.
Gib die guten Träume wieder
her ,die du zu dir genommen
Für das Nieder all der Lieder,
die du einst in mir vernommen
Du ächtest mich
Du magst mich nicht
Du schlachtest mich
Komm und lass die Engel fliegen
Über meine Nachtgemächer
Höre wie die Schatten triefen
Aus den Augen meiner Schlächter
Weil du sinnlos all die Schatten über meine Seele schickst,
Dämmern nun Dämonenrichter über meinen Schlaf entzückt.
Komm und nehme mir den letzten Funken Licht.
Komm und trage mich aus dieser Welt, die du versprichst.
Nimm die bösen Träume wieder,
die du einst zu dir genommen
löse all die Teufelsglieder,
die sich meiner angenommen
erhöre mich
du magst mich nicht
verende mich
Komm und lass die Engel fliegen
Über meine Nachtgemächer
Höre wie die Schatten triefen
Aus den Augen meiner Schlächter
Weil du sinnlos all die Schatten über meine Seele schickst,
Dämmern nun Dämonenrichter über meinen Schlaf entzückt.
Gute Träume
Und seien sie noch so schwach
Schick sie über Freude
In mein Schlafgemach.
Feder, Wind und Herz
schleichen schon zu Tag
Nimm sie doch zu Nacht,
wie du es vermagst.
Schwer ist diese Last,
die du zu recht verpasst.
Nichts in meinen Traumgebärden
schickt die treue Engelshand,
nur weil Herzen schwärzer werden,
Geister in mein Nachtgewand
Komm und lass die Engel fliegen
Über meine Nachtgemächer
Höre wie die Schatten triefen
Aus den Augen meiner Schlächter.
Wie ein Herz, wie ein Kind, hilflos wie der Wind,
wenn er ein Leben spinnt; bringt Schmerz zu mir.
Wie ein Tier, wie ein Vampir, ehrlich wie der Himmel über mir;
So Gott erbreche hier meinen Kreis,
komm und leg´ mein Eichenherz ins Eis
so komm zu mir, komm und
:Töte mein Herz, töte mein Herz, mein Herz.:
Wie ein Preis, wie ein Lob, alternd wie ein Greis
Wenn ihre Feder in mir tobt; von ihr in mir.
Dann wie ein Tier, wie ein Vampir, traurig wie der Himmel über mir;
So Gott erbreche hier meinen Fraß,
komm und nimm´ mein Regenherz vom Hass
so komm zu mir, komm und
:Töte mein Herz, töte mein Herz, mein Herz.:
...(Über Leichen west ein nasser Dampf aus Schnee,
ihre engelsgleichen Herzen sind vom selben Wind verweht)...
Erklimme nun den Berg aus Leid, vergang´ne Mühsahl hat das Herz geteilt
Verschwende es, erlöse es, so töte mein Herz...
Schlachte nun und trachte nun, verachte nun
Ein Licht, das lacht; für schwarze Pracht ein Segen,
Wenn ein Wolkenherz erwacht
In mir.
Schneide nun und weide nun, vermeide nun
Dies Herz, das singt; bekleide es mit Hass,
Wenn´s doch als Wolkenherz erklingt
In mir,
Gott komm, und so
Er schleicht so leise in ein Herz
Sorgt sich um Leid und all den Schmerz
Gerechtigkeit verbleibt nur dann - im Hass
Wenn man ihn unterdrücken kann - nur Hass
Verbleibe im Hass
Genieße die Last
Hass, purer Hass
Er lacht sich heimlich in die Brust
Der Schmerz dort schafft ihm seine Lust
Das Herz zerbricht im Schatten seiner Lust - im Hass
Und weiß, dass es verenden muss - im Hass
Verbleibe im Hass
Genieße die Last
Hass, purer Hass
Die Ruhe danach, sie spricht;
erfrischt den Mut des Glaubens an Licht
Der Liebe, des Glücks, des Lachens im Strahl,
wirkt trotzdem so lustlos, so lautlos und kahl
Die Zeit sie steht still, so friedvoll im Sein,
hält Mäuler gestopft, die um Leben sonst schrein,
verzehrt sich nur selbst, holt zurück jene Last,
die um Ehrlichkeit bangt - den entzückenden Hass.
Weiche Schläge - zu Tag und Nacht.
Zu schnell rennt sie die Wege oder manchmal auch zu schwach. (so schwach)
Wie sie sich auch wendet, wem ein Leben spendet,
finden sich in ihren Fäden nur noch Menschen, die sich quälen.
Auf der Suche nach dem Ende, bitt´ ich sie um eine Spende
"Gib mir die Zeit, gib mir die Macht
Über all die Fäden all deinen Leids."
-
Alle Zeit in dem bösen Kleid
Dieser aller Welt, wenn ein Leben hält...
(so gib mir)
Alle Zeit der Welt zum Leben
Alle Zeit der Welt - für mich
Um der Welt mein Herz zu geben
Alle Zeit der Welt
(alle Zeit, alle Zeit, alle Zeit der Welt)
Alle Zeit der Welt zum Lieben
Alle Zeit der Welt, um zu erwerben
Was nur and´re Menschen kriegen
So bleibt all die Zeit - zum Sterben
Bevor sie mich verendet,
wird sie von mir entblendet:
„Lauf um dein Kleid, lauf um dein Licht,
über all die Schatten, all meiner Zeit.“
Alle Zeit in der Wesenheit
Meiner aller Welt, weil mein Leben hält
(so hab ich)
Alle Zeit der Welt zum Leben
Alle Zeit der Welt - für mich
Um der Welt mein Herz zu geben
Alle Zeit der Welt
(alle Zeit, alle Zeit, alle Zeit der Welt)
Alle Zeit der Welt zum Lieben
Alle Zeit der Welt, um zu erwerben
Was gerechte Menschen kriegen
Dann erst kommt die Zeit - zum Sterben...
Ein Engel lacht verkrümmt den Segen zu dem Mensch.
Der Lichtstrahl trifft nur den, der nicht verzweifelt kämpft.
Die Leere drückt sich schwer in sein verflucht Gebein.
Die Schwere scheut sich nicht vor einsam lautes Schrein:
Sieh ein Engel, der Engel tanzt so gern, doch er ist fern.
Komm, komm jetzt, so komm, komm doch,
so komm, komm jetzt nur her, zu diesem Mensch
komm doch nur her, er wirkt so leer, komm doch nur her...
Wie ein hilfloses Tier
Kriecht er hin und kriecht er her
Und spürt in sich, dass er verliert.
Wie ein hilfloses Tier
Kriecht er hin und kriecht er her
Und sieht in sich, er ist nur leer
(und wünscht nur elf Minuten Frieden
möchte tanzen, möchte springen
sich in Glück und Liebe wiegen
und nie wieder derart singen,
möchte lachen und nur Liebe
and´re Dinge als nur Kriege
möchte leben und nur scheinen
statt in Hass (und Wut verbleiben) ...)
Ein Engel tauft sein Licht.
Elf Minuten fließt es über sein Gesicht,
es brennt zu sehr es macht nur blind
er will zurück in das klare schwarze Mehr,
er will zurück...
Ein Engel tanzt im Fernen um die Schar
Von Menschen, die sich pissen jeden Tag.
Ein Engel preist die Luft in diesem Sein
Von jenen, die ihm trachten und sie flüstern nur im Schein:
Seht, ein Engel, ein Engel bringt uns Licht, doch wir achten ihn nicht.
Dieser Engel ist verkannt, im Herzen jener Schar, die er beschenkt im Lebensland.
Dieser Engel tanzt so fern von seinem Sinn, so flieg doch, so flieg doch zu dem andern Menschen hin, so flieg...
Komm, komm jetzt, so komm, komm doch,
so komm, komm jetzt nur her, zu diesem Mensch
komm doch nur her, er wirkt so leer, komm doch nur her...
Wie ein hilfloses Tier
Kriecht er hin und kriecht er her
Und spürt in sich, dass er verliert.
Wie ein hilfloses Tier
Kriecht er hin und kriecht er her
Und sieht in sich, er ist
Ein Engel, der sich pisst,
Elf Minuten sah er ein verflucht Gesicht
Es tat ihm weh, er wollt zurück zu dieser Schar,
die ihn verkennt, es ist so klar,
ich bin entzückt, vor lauter Glück.
Für den Mensch an einer Kette
Lebt das Licht sein eignes Ziel
Das Aug so schwer, wenn er eins hätte
Verrät sehr wenig auch sehr viel
Der Leib gepresst an leise Mauern
Die Haut zerreißt durch dunklen Glanz
So darf er nur im Schlafe kauern
Und trotzdem bittet er zum Tanz
Tanz mit mir! - darf ich bitten?
Tanz mit mir! - darf ich bitten?
:Taaanz, taaanz mit mir
Taaanz, taaanz mit mir:
Die Hand schon brüchig in dem Eisen
Der Atem süßlich von dem Schmutz
So wird er jämmerlich vergreisen
Ohne Angst und ohne Schutz
Vorbei die Hoffnung für das Gute
So mancher Klang ziert seinen Kranz
Mit großem Mut in seinem Blute
Bittet er zum letzten Tanz
Tanz mit mir! - darf ich bitten?
Tanz mit mir! - darf ich bitten?
:Taaanz, taaanz mit mir
Taaanz, taaanz mit mir:
Wie eine Lebenslast im Meer
Schwinkt er sein Bein und wirkt so leer
Mit einer Zauberkraft der Gier
Führt ihn sein Partner wie ein Tier,
das müde, matt und schlaff im Arm
ihm liegt und blind ist wie sein Kampf
so bleibt der andere ganz sanft
und lächelt siegreich in den Himmel
In den Himmel
Tanz in den Himmel
Tanze jetzt
Über alle Wolken in ein kleines Land
Wir und ihr geführt von einer Schattenhand
Schweben nun und Streben nach dem wahren Schein
Allein allein allein erzählt dies klare Sein
Nur jetzt; nur jetzt.
Lasst mich eure Träume sehen
Lasst mich euer Herz verstehen
Lasst mich eure Seelen nehmen vom Kummer...
Es ist die Kammer
Lasst mich eure Tränen spüren
Lasst mich euer Herz verführen
Lasst mich eure Tränen nehmen im Kummer...
Es ist die Kammer
Du, komm her; komm her und fühl.
Du, komm her; komm her und fühl.
Über alle Schatten in ein and´res Meer
Das Lichtspiel endet schnell und diese See ist leer
Suchen wieder Streben nach dem wahren Schein
Allein allein allein verspricht dies dunkle Sein
Lasst mich eure Träume spüren
Lasst mich euer Herz berühren
Lasst mich eure Seelen nehmen vom Kummer...
Es ist die Kammer
Lasst mich eure Tränen kühlen
Lasst mich eure Seelen fühlen
Lasst mich eure Tränen nehmen im Kummer...
Es ist die Kammer
Du, komm her; komm her und fühl.
Du, komm her; komm her und fühl.
Du, komm her; komm her, ich fühl.
Du, komm her; komm her, ich fühl.
Warmes Licht - das zerbricht - totes Schaun - im Vertraun - so
Nimm mich und lüge für die Selbstbefangenheit
Nimm mich, betrüge mich mit purer Zärtlichkeit
Nimm mich und trage noch ein andres Liebeskleid
Nimm dich selbst in deiner eignen Endlichkeit
Du Hure der Zärtlichkeit
Friss dich in den Leib
Pure Gemütlichkeit
Und endloses Leid
Geh und feile dein Herz für dich selbst.
Während du liebst und im Zweifel verlebst
Während du nimmst und die Blicke nicht siehst
Warmes Land - aus deiner Hand - totes Schaun - im Vertraun - so
Lieb mich mit Trug und falschem Zorn in all dem Licht
Lieb mich und trage diesen Schmerz in mein Gesicht
Lieb mich und lüge für ein andres leeres Sein
Lieb dich selbst in deinem scheinbaren Schein
Du Hure der Zärtlichkeit
Friss dich in den Leib
Pure Gemütlichkeit
Und endloses Leid
Nimm mich jetzt, ... und halt dich fern... (und nimm dich selbst)
Für das Licht - für das Land - für den Blick
Du Hure der Zärtlichkeit
Friss dich in den Leib
Pure Gemütlichkeit
Und endloses Leid
-
(Nimm dich selbst)
Verschwende deine Zeit in mir
Vergangen ist mein Schrein
Dreh das Messer tief in mir
Und ramm es weit hinein
Tief hinein, ganz weit hinein
Erlasse falschen Trost
Ganz allein will ich nun sein
So lass mich endlich los
(Weg) Ich jage dich und somit mich ins Dunkel aller Welt
(Weg) Vergesse nicht den Schmerz, der nichts mehr Gutes hält
(Weg) Verwahre nicht was war und scheint so weit, so weit
Wie ein Herz, das hilflos aus der Erde weint
Dann wolln wir hetzen wollen fetzen all die Menschen, die die Seelen ketzen.
Stille führt den Abendklang
Vorbei erzählt ein Grab
Dort wo einst ein Licht entsprang
Schließt nur ein dunkler Sarg
Erschlage mich, zerreisse mich
Verführe nun mein Schrein
Verkenne mich, verleugne mich
Und zeig nie mehr dein Sein
(Weg) Ich jage dich und somit mich ins Dunkel aller Welt
(Weg) Vergesse nicht den Schmerz, der nichts mehr Gutes hält
(Weg) Verwahre nicht was war und scheint so weit, so weit
Wie ein Herz, das hilflos aus der Erde weint
Dann wolln wir hetzen wollen fetzen all die Menschen, die die Seelen ketzen.
Wenn ein Herz spricht und dein Auge bricht...
In mir.
Dann wolln wir hetzen wollen fetzen all die Menschen, die die Seelen ketzen.
Denk an Leben
Dein Nächster ist...
(Gelegter Hass)
...ist für dich da um...
Denk an Liebe
Nimm sie dir für...
(Verbrauchtes Ich)
...für alle schönen Tage...
wie ein Hauch
Denk an Glück
Es zu haben wenn...
(Gelegter Zorn)
...wenn dein Nächster...
Denk an dich
Bei dir zu sein als...
(Verbrauchter Mensch)
...als Nächster für...