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das nächste konzert:

26. April 2010, Chelsea
SEELENKAMMER gründete sich anfang 2005. nach der erstellung eines programmes folgte im märz 06 der erste öffentliche auftritt. seither wurden in ganz österreich konzerte gespielt. währenddessen wurde schon an dem longplayer Kammerspiele gearbeitet. das album wurde am 31. märz 2007 in der arena/wien in der kleinen halle präsentiert.
daraufhin folgten buchungen u.a. für das donauinselfest oder das summerchilli-festival auf schloss tabor.
SEELENKAMMER sieht sich selbst in keinerlei pflicht, traditionellen metal oder anderen schienen wie gothic oder black metal nachzueifern, sondern legt wert darauf, die lieder so entstehen zu lassen, wie sie sich aus den verschiedenen ein- und ausdrücken jedes bandmitglieds ergeben. in zusammenarbeit mit cellisten oder pianisten wurde und werden zusätzlich so manchen konzerten eine besondere note verpasst.
so entstand und entsteht ein etwas anderer metal, der sich mit den texten im einklang auf emotionen, abwechslung, paradoxen, lyrik, nötige härte oder melodie konzentriert.
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zukünftige konzerte
vergangene konzerte
Chelsea - Wien - 26.04.10
ARENA / Dreiraum - Wien - 10.10.09
JUZ - Puchheim / Bayern - 19.09.09
SHELTER - WIEN - 11.12.09
WEYHALLA - Weyarn / Bayern - 10.10.08
FEIERWERK - München / Bayern - 25.07.08
ALTER MÄLZEREI - Regensburg / Bayern - 24.05.08
ARENA / Kleine Halle - Wien - 03.04.08
VIPER ROOM - Metal Battle Contest - Wien - 28.02.08
VIPER ROOM - Club Sickness - Wien - 08.11.2007
ENTER THE FIFTY - Helloween Special Aspernhofen - 31.10.07
SUMMER CHILLI FESTIVAL - Schloss Tabor - 13.07.07
DONAUINSELFEST - SJ-Bühne - Wien - 23.06.07
ARENA / Kleine Halle - CD-Präsentation - Wien - 31.03.07
BLAUES DACHL - Karlstein a.d. Thaya - 16.02.07
TAVERNA PERIKLES - Fright Night Gmünd - 27.10.06
REPLUGGED - Wien - 29.07.06
ROCKY MOUNTAIN FESTIVAL - WarmUpParty - Mönichkirchen - 15.07.06
SHELTER - Wien - 08.03.06
KERNSTOCKHAUS - Mönichkirchen - 14.02.06
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gabriel größbacher

julian hammerer und christoph silveri

ernst vögel
d r u c k + v e r l a g e r n s t v ö g e l g m b h
> www.verlag-voegel.de

unser dank gilt den genannten personen, ohne deren hilfe das ganze projekt so nicht möglich wäre!

hörbeispiele

01 Entfremdet
02 Jagdfieber
03 Wie ein Hauch
04 Traumfänger
05 Hass, purer Hass
06 Hure der Zärtlichkeit
07 Herz
08 Alle Zeit der Welt
09 Elf Minuten
10 Licht
11 Teufelstanz
12 Kammerspiele
13 Herz (Quartettversion)
Von ruhigen bis harten, von melodiösen bis rauhen klängen bietet die in ein 6-seitiges digipack behutsam eingebettete Audio-CD ein unheimlich abwechlungsreiches programm, an dem auch eine sängerin und eine cellistin beteiligt sind. das adäquate design des 8-seitigen booklets und digipacks wurde in zusammenarbeit mit dem zeichner rudolf hermann entwickelt und schafft den nötigen visuellen rahmen
Entfremdet
Traumfänger
Das weiße Kleid
Herz
Hass, purer Hass
Alle Zeit der Welt
Blutrausch
Unter Strom
Tränensplitter
Elf Minuten
Licht
Teufelstanz
Kammerspiele
Hure der Zärtlichkeit
Jagdfieber
Wie ein Hauch

Entfremdet

Vereiste Leichen eines Windes, der verkennt
Und ohnesgleichen eignes Sein ins Schwarz versenkt
Sie friern im Dunkel, welches gern vom Mensch verhängt
Versenkt, doch treu der Wahrheit sind sie so der Welt ent-


Ent - ent - fremdet
Ent - ent - fremdet
E - ntfre - mdet
Ent - ent - fremdet


Verbrannte Leichen eines Feuers, das verkennt
Und ohnesgleichen Wind und Federn gern verschenkt
Sie glühn im Schwarz, in das der Mensch sie gerne drängt
Ertränkt durch´s Sein im Menschsein sind sie so der Welt ent-


Ent - ent - fremdet
Ent - ent - fremdet
E - ntfre - mdet
Ent - ent - fremdet


(In die Erde, In ein großes Meer)

Fern der weiten Welt,
die wenig Gutes hält.

Entfremdet euch der Welt,
die keinem Gott gefällt.
Entfremdet euch der Schlacht des Sein
Entfremdet euch der Macht des Schrein
Entfremdet euch der Menschwelt,
die gern ertränkte Leichen zählt.
(und seid so der Welt ent-


Ent - ent - fremdet
Ent - ent - fremdet
E - ntfre - mdet
Ent - ent - fremdet


© Seelenkammer

Traumfänger

Träume mich
Fange mein Gedicht
Wenn du es erträgst
Während du erlebst

Komm und spüre dieses Leben, das du fängst.
Komm und spür die Leere, die du mir am Tage schenkst.
Gib die guten Träume wieder
her ,die du zu dir genommen
Für das Nieder all der Lieder,
die du einst in mir vernommen

Du ächtest mich
Du magst mich nicht
Du schlachtest mich

Komm und lass die Engel fliegen
Über meine Nachtgemächer
Höre wie die Schatten triefen
Aus den Augen meiner Schlächter


Weil du sinnlos all die Schatten über meine Seele schickst,
Dämmern nun Dämonenrichter über meinen Schlaf entzückt.


Komm und nehme mir den letzten Funken Licht.
Komm und trage mich aus dieser Welt, die du versprichst.
Nimm die bösen Träume wieder,
die du einst zu dir genommen
löse all die Teufelsglieder,
die sich meiner angenommen

erhöre mich
du magst mich nicht
verende mich

Komm und lass die Engel fliegen
Über meine Nachtgemächer
Höre wie die Schatten triefen
Aus den Augen meiner Schlächter


Weil du sinnlos all die Schatten über meine Seele schickst,
Dämmern nun Dämonenrichter über meinen Schlaf entzückt.


Gute Träume
Und seien sie noch so schwach
Schick sie über Freude
In mein Schlafgemach.

Feder, Wind und Herz
schleichen schon zu Tag
Nimm sie doch zu Nacht,
wie du es vermagst.
Schwer ist diese Last,
die du zu recht verpasst.

Nichts in meinen Traumgebärden
schickt die treue Engelshand,
nur weil Herzen schwärzer werden,
Geister in mein Nachtgewand
Komm und lass die Engel fliegen
Über meine Nachtgemächer
Höre wie die Schatten triefen
Aus den Augen meiner Schlächter.


© Seelenkammer

Das weiße Kleid

Fein gewoben, nicht gelogen,
Ein Faden spinnt sich fruchtbar durch die Nacht.

Schön geflochten, ungebrochen
Erlebt ein Schleier feiernd seine Tracht.

Stolz in Seide verhüllt,
Von tausend Augen befühlt
Erscheint die engelsgleiche Maid
Im weißen...

Schritt für Schritt auf Gestein
Aug um Aug nah am Schrein
Erfährt sich lächelnd Zweisamkeit

Im weißen Weit
(das weiße...)

Frisch versponnen, nicht entronnen,
und kleine Menschen schmücken jetzt den Weg.

Wenn eine Masche entsteht
Und keine Schlaufe vergeht
Vernäht vergangne Einsamkeit

Im weißen Weit

Das weiße Kleid



© Seelenkammer

Herz

Wie ein Herz, wie ein Kind, hilflos wie der Wind,
wenn er ein Leben spinnt; bringt Schmerz zu mir.

Wie ein Tier, wie ein Vampir, ehrlich wie der Himmel über mir;
So Gott erbreche hier meinen Kreis,
komm und leg´ mein Eichenherz ins Eis
so komm zu mir, komm und


:Töte mein Herz, töte mein Herz, mein Herz.:


Wie ein Preis, wie ein Lob, alternd wie ein Greis
Wenn ihre Feder in mir tobt; von ihr in mir.

Dann wie ein Tier, wie ein Vampir, traurig wie der Himmel über mir;
So Gott erbreche hier meinen Fraß,
komm und nimm´ mein Regenherz vom Hass
so komm zu mir, komm und


:Töte mein Herz, töte mein Herz, mein Herz.:


...(Über Leichen west ein nasser Dampf aus Schnee,
ihre engelsgleichen Herzen sind vom selben Wind verweht)...
Erklimme nun den Berg aus Leid, vergang´ne Mühsahl hat das Herz geteilt
Verschwende es, erlöse es, so töte mein Herz...


Schlachte nun und trachte nun, verachte nun
Ein Licht, das lacht; für schwarze Pracht ein Segen,
Wenn ein Wolkenherz erwacht
In mir.

Schneide nun und weide nun, vermeide nun
Dies Herz, das singt; bekleide es mit Hass,
Wenn´s doch als Wolkenherz erklingt
In mir,
Gott komm, und so


:Töte mein Herz, töte mein Herz, mein Herz.:


© Seelenkammer

Hass, purer Hass

Er schleicht so leise in ein Herz
Sorgt sich um Leid und all den Schmerz
Gerechtigkeit verbleibt nur dann - im Hass
Wenn man ihn unterdrücken kann - nur Hass

Verbleibe im Hass
Genieße die Last

Hass, purer Hass

Er lacht sich heimlich in die Brust
Der Schmerz dort schafft ihm seine Lust
Das Herz zerbricht im Schatten seiner Lust - im Hass
Und weiß, dass es verenden muss - im Hass

Verbleibe im Hass
Genieße die Last

Hass, purer Hass

Die Ruhe danach, sie spricht;
erfrischt den Mut des Glaubens an Licht
Der Liebe, des Glücks, des Lachens im Strahl,
wirkt trotzdem so lustlos, so lautlos und kahl
Die Zeit sie steht still, so friedvoll im Sein,
hält Mäuler gestopft, die um Leben sonst schrein,
verzehrt sich nur selbst, holt zurück jene Last,
die um Ehrlichkeit bangt - den entzückenden Hass.


© Seelenkammer

Alle Zeit der Welt

Weiche Schläge - zu Tag und Nacht.
Zu schnell rennt sie die Wege oder manchmal auch zu schwach. (so schwach)
Wie sie sich auch wendet, wem ein Leben spendet,
finden sich in ihren Fäden nur noch Menschen, die sich quälen.

Auf der Suche nach dem Ende, bitt´ ich sie um eine Spende

"Gib mir die Zeit, gib mir die Macht
Über all die Fäden all deinen Leids."
-
Alle Zeit in dem bösen Kleid
Dieser aller Welt, wenn ein Leben hält...


(so gib mir)
Alle Zeit der Welt zum Leben
Alle Zeit der Welt - für mich
Um der Welt mein Herz zu geben
Alle Zeit der Welt
(alle Zeit, alle Zeit, alle Zeit der Welt)
Alle Zeit der Welt zum Lieben
Alle Zeit der Welt, um zu erwerben
Was nur and´re Menschen kriegen
So bleibt all die Zeit - zum Sterben


Bevor sie mich verendet,
wird sie von mir entblendet:

„Lauf um dein Kleid, lauf um dein Licht,
über all die Schatten, all meiner Zeit.“
Alle Zeit in der Wesenheit
Meiner aller Welt, weil mein Leben hält


(so hab ich)
Alle Zeit der Welt zum Leben
Alle Zeit der Welt - für mich
Um der Welt mein Herz zu geben
Alle Zeit der Welt
(alle Zeit, alle Zeit, alle Zeit der Welt)
Alle Zeit der Welt zum Lieben
Alle Zeit der Welt, um zu erwerben
Was gerechte Menschen kriegen
Dann erst kommt die Zeit - zum Sterben...


© Seelenkammer

Blutrausch

Für zweier Sinnen
Erhellt er klar
Der Rausch fließt innen
Der Wahrheit nah

(Blut für mich
Blut für dich)

Blut

In Schattenszenen
Wird er erkläft
Wird alles lähmen
Was er verzehrt

(Blut für mich
Blut für dich)

Blut

Blut für mich, Blut für dich
Schenke mir dein Blut

Blut


© Seelenkammer

Unter Strom

Fließe hinein
und störe das Schrein.
Schenke mir Lohn
und setze mich unter, ja, unter


Strom


Spanne deine Kraft,
befreie mich mit deinem Saft.
Heiß auf deinem Thron
zu sein erfüllt mich durch und durch mit


Strom


Speise mich, leite dich über

mich


© Seelenkammer

Tränensplitter

Vorbei,
Ruhe kehrt ein.
Neues
darf gedacht sein.

Ein Lebensklang,
kein Leben lang,
ein Seelentraum, vorbei.

ein Lebenspfeil,
ein Eisenbeil,
riss Herzensraum entzwei.

Komm zu dir über dich,
vergiss das Schwarz
nicht, und


flie-he, fliehe nicht vor Hass.
Be-wahr, bewahr dir einen Splitter vom süßen Na...


Würde
hält das Leben wert.

Ertrage dich,
beklag dich nicht,
erlöse dich im Sein. Und

vergiss das Schwarz
nicht, und


flie-he, fliehe nicht vor Hass.
Be-wahr, bewahr dir einen Splitter vom süßen Na...

flie-he, fliehe nicht vorm Nichts.
Er-tra-, ertrage all die Splitter in deinem Gesicht.


© Seelenkammer

Elf Minuten


Ein Engel lacht verkrümmt den Segen zu dem Mensch.
Der Lichtstrahl trifft nur den, der nicht verzweifelt kämpft.
Die Leere drückt sich schwer in sein verflucht Gebein.
Die Schwere scheut sich nicht vor einsam lautes Schrein:
Sieh ein Engel, der Engel tanzt so gern, doch er ist fern.
Komm, komm jetzt, so komm, komm doch,
so komm, komm jetzt nur her, zu diesem Mensch
komm doch nur her, er wirkt so leer, komm doch nur her...
Wie ein hilfloses Tier
Kriecht er hin und kriecht er her
Und spürt in sich, dass er verliert.
Wie ein hilfloses Tier
Kriecht er hin und kriecht er her
Und sieht in sich, er ist nur leer
(und wünscht nur elf Minuten Frieden
möchte tanzen, möchte springen
sich in Glück und Liebe wiegen
und nie wieder derart singen,
möchte lachen und nur Liebe
and´re Dinge als nur Kriege
möchte leben und nur scheinen
statt in Hass (und Wut verbleiben) ...)
Ein Engel tauft sein Licht.
Elf Minuten fließt es über sein Gesicht,
es brennt zu sehr es macht nur blind
er will zurück in das klare schwarze Mehr,
er will zurück...
Ein Engel tanzt im Fernen um die Schar
Von Menschen, die sich pissen jeden Tag.
Ein Engel preist die Luft in diesem Sein
Von jenen, die ihm trachten und sie flüstern nur im Schein:
Seht, ein Engel, ein Engel bringt uns Licht, doch wir achten ihn nicht.
Dieser Engel ist verkannt, im Herzen jener Schar, die er beschenkt im Lebensland.
Dieser Engel tanzt so fern von seinem Sinn, so flieg doch, so flieg doch zu dem andern Menschen hin, so flieg...
Komm, komm jetzt, so komm, komm doch,
so komm, komm jetzt nur her, zu diesem Mensch
komm doch nur her, er wirkt so leer, komm doch nur her...
Wie ein hilfloses Tier
Kriecht er hin und kriecht er her
Und spürt in sich, dass er verliert.
Wie ein hilfloses Tier
Kriecht er hin und kriecht er her
Und sieht in sich, er ist
Ein Engel, der sich pisst,
Elf Minuten sah er ein verflucht Gesicht
Es tat ihm weh, er wollt zurück zu dieser Schar,
die ihn verkennt, es ist so klar,
ich bin entzückt, vor lauter Glück.


© Seelenkammer

Licht

Dein Licht ...in mir... , so fern
Dein Schatten ...so nah... , nah
Dein Vertrauen, dein Fluch
...so nah...
Dein Vertrauen, dein Fluch

Spüre mich und führe ich ins Licht

Dein Zorn ...steigt auf...
Dein Schmerz ...entfacht...
Die Sehnsucht dein Verlangen lenkt ...so nah...
Doch keiner der die Träne fängt

Spüre mich, erhöre mich und löse nun dein Licht
(komm her)


Spüre mich und führe mich ins Licht
(Doch du fühlst mich nicht
Nein)


Die Welt ...um mich... steht still
Und doch ...die Angst... , Angst
Die Seele will das Weite sehn ...so nah...
Doch ich lasse dich nicht gehn

Spüre mich, erhöre mich und schenke mir dein Licht
(komm her)



Spüre mich und führe mich ins Licht
(Doch du fühlst mich)


(so gib mir Licht,
Licht/Licht
Ja)


Spüre mich und führe mich ins Licht
(Doch du fühlst mich)


© Seelenkammer

Teufelstanz

Für den Mensch an einer Kette
Lebt das Licht sein eignes Ziel
Das Aug so schwer, wenn er eins hätte
Verrät sehr wenig auch sehr viel

Der Leib gepresst an leise Mauern
Die Haut zerreißt durch dunklen Glanz
So darf er nur im Schlafe kauern
Und trotzdem bittet er zum Tanz

Tanz mit mir! - darf ich bitten?
Tanz mit mir! - darf ich bitten?


:Taaanz, taaanz mit mir
Taaanz, taaanz mit mir:


Die Hand schon brüchig in dem Eisen
Der Atem süßlich von dem Schmutz
So wird er jämmerlich vergreisen
Ohne Angst und ohne Schutz

Vorbei die Hoffnung für das Gute
So mancher Klang ziert seinen Kranz
Mit großem Mut in seinem Blute
Bittet er zum letzten Tanz

Tanz mit mir! - darf ich bitten?
Tanz mit mir! - darf ich bitten?

:Taaanz, taaanz mit mir
Taaanz, taaanz mit mir:

Wie eine Lebenslast im Meer
Schwinkt er sein Bein und wirkt so leer
Mit einer Zauberkraft der Gier
Führt ihn sein Partner wie ein Tier,
das müde, matt und schlaff im Arm
ihm liegt und blind ist wie sein Kampf
so bleibt der andere ganz sanft
und lächelt siegreich in den Himmel
In den Himmel
Tanz in den Himmel
Tanze jetzt


© Seelenkammer

Kammerspiele

Über alle Wolken in ein kleines Land
Wir und ihr geführt von einer Schattenhand
Schweben nun und Streben nach dem wahren Schein
Allein allein allein erzählt dies klare Sein

Nur jetzt; nur jetzt.


Lasst mich eure Träume sehen
Lasst mich euer Herz verstehen
Lasst mich eure Seelen nehmen vom Kummer...
Es ist die Kammer

Lasst mich eure Tränen spüren
Lasst mich euer Herz verführen
Lasst mich eure Tränen nehmen im Kummer...
Es ist die Kammer

Du, komm her; komm her und fühl.
Du, komm her; komm her und fühl.


Über alle Schatten in ein and´res Meer
Das Lichtspiel endet schnell und diese See ist leer
Suchen wieder Streben nach dem wahren Schein
Allein allein allein verspricht dies dunkle Sein


Lasst mich eure Träume spüren
Lasst mich euer Herz berühren
Lasst mich eure Seelen nehmen vom Kummer...
Es ist die Kammer

Lasst mich eure Tränen kühlen
Lasst mich eure Seelen fühlen
Lasst mich eure Tränen nehmen im Kummer...
Es ist die Kammer

Du, komm her; komm her und fühl.
Du, komm her; komm her und fühl.

Du, komm her; komm her, ich fühl.
Du, komm her; komm her, ich fühl.


© Seelenkammer

Hure der Zärtlichkeit

Warmes Licht - das zerbricht - totes Schaun - im Vertraun - so

Nimm mich und lüge für die Selbstbefangenheit
Nimm mich, betrüge mich mit purer Zärtlichkeit
Nimm mich und trage noch ein andres Liebeskleid
Nimm dich selbst in deiner eignen Endlichkeit


Du Hure der Zärtlichkeit
Friss dich in den Leib
Pure Gemütlichkeit
Und endloses Leid


Geh und feile dein Herz für dich selbst.
Während du liebst und im Zweifel verlebst
Während du nimmst und die Blicke nicht siehst

Warmes Land - aus deiner Hand - totes Schaun - im Vertraun - so

Lieb mich mit Trug und falschem Zorn in all dem Licht
Lieb mich und trage diesen Schmerz in mein Gesicht
Lieb mich und lüge für ein andres leeres Sein
Lieb dich selbst in deinem scheinbaren Schein


Du Hure der Zärtlichkeit
Friss dich in den Leib
Pure Gemütlichkeit
Und endloses Leid


Nimm mich jetzt, ... und halt dich fern... (und nimm dich selbst)
Für das Licht - für das Land - für den Blick


Du Hure der Zärtlichkeit
Friss dich in den Leib
Pure Gemütlichkeit
Und endloses Leid
-
(Nimm dich selbst)


© Seelenkammer

Jagdfieber


Verschwende deine Zeit in mir
Vergangen ist mein Schrein
Dreh das Messer tief in mir
Und ramm es weit hinein

Tief hinein, ganz weit hinein
Erlasse falschen Trost
Ganz allein will ich nun sein
So lass mich endlich los


(Weg) Ich jage dich und somit mich ins Dunkel aller Welt
(Weg) Vergesse nicht den Schmerz, der nichts mehr Gutes hält
(Weg) Verwahre nicht was war und scheint so weit, so weit
Wie ein Herz, das hilflos aus der Erde weint


Dann wolln wir hetzen wollen fetzen all die Menschen, die die Seelen ketzen.


Stille führt den Abendklang
Vorbei erzählt ein Grab
Dort wo einst ein Licht entsprang
Schließt nur ein dunkler Sarg

Erschlage mich, zerreisse mich
Verführe nun mein Schrein
Verkenne mich, verleugne mich
Und zeig nie mehr dein Sein


(Weg) Ich jage dich und somit mich ins Dunkel aller Welt
(Weg) Vergesse nicht den Schmerz, der nichts mehr Gutes hält
(Weg) Verwahre nicht was war und scheint so weit, so weit
Wie ein Herz, das hilflos aus der Erde weint



Dann wolln wir hetzen wollen fetzen all die Menschen, die die Seelen ketzen.

Wenn ein Herz spricht und dein Auge bricht...
In mir.

Dann wolln wir hetzen wollen fetzen all die Menschen, die die Seelen ketzen.


© Seelenkammer

Wie ein Hauch

Denk an Leben
Dein Nächster ist...
(Gelegter Hass)
...ist für dich da um...
Denk an Liebe
Nimm sie dir für...
(Verbrauchtes Ich)
...für alle schönen Tage...


wie ein Hauch


Denk an Glück
Es zu haben wenn...
(Gelegter Zorn)
...wenn dein Nächster...
Denk an dich
Bei dir zu sein als...
(Verbrauchter Mensch)
...als Nächster für...


wie ein Hauch


Liebe - Ahh - Leben


wie ein Hauch


© Seelenkammer